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Bewegung ist elementar für mich

Am 27. September 1986 bin ich im Kanton Zug zur Welt gekommen. Ich verspürte schon sehr bald den Drang mich zu bewegen. So bin ich mit gerade mal erst neun Monaten auf meinen eigenen Beinen gestanden und lernte das Gehen. Schon damals, wie auch heute, ist die Bewegung ein wichtiger und zentraler Teil in meinem Leben.

Früh bin ich dem Turnverein Cham und bald darauf mit acht Jahren dem Fussballverein SC Cham beigetreten. Von da an war der Fussball mein Lebensmittelpunkt.

Bis zum D-Juniorenalter habe ich beim SC Cham Fussball gespielt. Mit 13 Jahren wechselte ich zum SC Kriens, wo ich in sämtlichen U-Mannschaften gespielt habe,  und so eine hervorragende Fussball-Ausbildung geniessen konnte. Einer der besten Juniorentrainer der Schweiz, Bigi Meier, war damals mein „Lehrer und Förderer“. Weitere Stationen waren der SC Emmen, Zug94 und der FC Kickers. So konnte ich in verschiedenen Ligen Erfahrungen und Spielpraxis  sammeln: U-Mannschaften, 3. Liga, 2. Liga Regional, 2. Liga Inter, 1. Liga und in der ehemaligen Nationalliga B.

Die Zeit als Spieler war für mich, vorallem für meine Zukunft, sehr prägend. Bis zum 18. Lebensjahr lief, allerdings  mit harter und konsequenter Arbeit, alles nach Wunsch. Ich war  Stammspieler und durfte nebst vielen Turnier-Siegen auch diverse Schweizer Meistertitel feiern. Die kaufmännische  Ausbildung absolvierte ich bei der Vinto, der kaufmännischen Sportlehre in Zug. Doch dann, mit 18 Jahren, kamen die Verletzungen: Zehenbruch, mehrere Hirnerschütterungen, zwei  schwierige Adduktoreneinrisse, eine langwierige Fussverletzung. Diese Verletzungen setzten mich für lange Zeit ausser Gefecht. Ein Mannschaftstraining war unmöglich, geschweige denn ein Test- oder Meisterschaftsspiel. In dieser Zeit lernte ich Demut noch intensiver kennen. Wenn du als junger Sportler Erfolge feiern kannst, die Sportschule absolvieren darfst und, nur um ein Beispiel zu nennen, bei einem 12-Minutenlauf rund 3600 Meter läufst und dann, aufgrund von starken Schmerzen kaum mehr gehen kannst, dann ist es Zeit um zu lernen, auch mit solch negativen und harten Erfahrungen umzugehen. Damals lernte ich meinen Körper besser kennen, immerhin eine positive Seite in dieser schwierigen Zeit. Viele Fragen blieben zuerst einmal unbeantwortet: war es richtig und sinnvoll während der beruflichen Ausbildung 9 Trainingseinheiten pro Woche zu absolvieren? Eine definitive Antwort habe ich nicht erhalten, ich weiss aber aus heutiger Sicht, dass mein Körper dieser Belastung nicht Stand gehalten hat. Ich habe die Anzeichen meines Körper nicht wahrgenommen bis er klar und deutlich sagte: „Halt“.

Von diesem Moment an lernte ich, noch intensiver auf meinen Körper und seine Anzeichen zu hören.

Nach der verletzungsgeprägten Zeit und einigen Probetrainings in der 1. Liga, Nationalliga B und im Ausland habe ich den intensiv überlegten Entscheid getroffen, den aktiven Spitzensport aufzugeben. Nicht nur mein Alter war entscheidend, sondern auch die Tatsache, dass ich nach so langer Verletzungspause mein früheres Niveau kaum mehr erreichen konnte. Und mit weniger konnte und wollte ich mich nicht zufrieden geben.

Ich habe mein Arbeitspensum bei der Zürcher Kulinaria AG erhöht und die Position als Leiter Administration übernommen. Dort traf ich auf meinen zweiten „Lehrer und Förderer“, dieses Mal aus der Wirtschaftsbranche – Beat Zürcher (Geschäftsführer und Inhaber der Zürcher Kulinaria AG). In den darauffolgenden Jahren und unzählig intensiv und persönlich geführten Gespräche lernte ich den Umgang mit Mitarbeitern, Verantwortung übernehmen aber auch übergeben können und den täglichen Druck und dessen Umgang in der Privatwirtschaft kennen. Es war nicht selbstverständlich, dass ich mit 22 Jahren diese Position übernehmen durfte.  Gleichzeitig habe ich beim SC Kriens die Chance erhalten als Assistent der U-16 ins Trainerbusiness einzusteigen. Als Trainer arbeiten zu können war ab sofort meine grosse Leidenschaft und ich konzentrierte mich, nebst meinem Beruf in Zug, voll auf meine neue Tätigkeit als Juniorentrainer.

Ich nahm die Ausbildungen (Kinderfussball, C-Diplom, C+ Diplom, B-Diplom und B+ Diplom) zum Fussballtrainer in Angriff und studierte an der AKAD in Zürich dipl. Betriebswirtschafter HF.

In dieser Zeit merkte ich, wie hilfreich meine im Sport erlernten Fähigkeiten (Durchhaltewille, Mentale Stärke, Konzentrationsfähigkeit, körperliche Fitness etc.) für meine berufliche Weiterbildung und den Berufsalltag sind. Umgekehrt erlebte ich, wie hilfreich gewisse Fähigkeiten aus dem Berufsalltag im Sport sind.

Mit der „Eberle Coaching GmbH“ habe ich mir zum Ziel gesetzt, anderen Menschen mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen  zu helfen, sie zu unterstützen und zu begleiten.

 

Freundliche Grüsse

Dominik Eberle